Widerstand hat begonnen
Proteste gegen Arbeitsplatzabbau haben jedoch angefangen. Beispielsweise bei den Beschäftigten des IT-Unternehmens EDS, die seit Wochen gegen Massenentlassungen streiken. Oder bei den KollegInnen von Arcandor.
Doch auch wenn die Sorge um den Job bei den anstehenden Kämpfen im Mittelpunkt stehen wird, gibt es wichtige Streiks für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.
Solche Kämpfe sind ein Zeichen dafür, dass die Krise nicht zu Lähmung führen muss, sondern Kampfbereitschaft selbst für offensive Ziele wie mehr Lohn vorhanden ist.
Herausragend ist der Streik der ErzieherInnen, der nun seit Wochen mit sehr guter Beteiligung geführt wird.
Zu Redaktionsschluss bestand die Möglichkeit, dass der Streik in den Wochen vor der Bundestagswahl forciert wird, was den politischen Druck stark erhöhen würde.
Der Bildungsstreik mit einer Viertelmillion SchülerInnen und Studierenden hat gezeigt, welche Wut auch unter Jugendlichen auf das Establishment, auf „die da oben“ vorhanden ist, bei denen das Geld für die Banken locker sitzt.
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